Szenario Workshop 9. Juli 2005

Protokoll und Rückblick Szenario Workshop, 9. Juli 2005

 

Ort: Hotel Mohnenfluh, Schröcken

Dauer: 9:00 – 15:30

 

 

Konzeption:   Mag.a Andrea Gnaiger

Institut für gesellschaftswissenschaftl. Forschung, Bildung und Information, Schöpfstr. 18, 6020 Innsbruck - E-mail: fbi@reflex.at

Moderation: Dr.in Mag.a Gabriela Schroffenegger und Mag.a Andrea Gnaiger

Protokoll:     Mag.a Andrea Gnaiger

 

 

Dieser Szenarioworkshop wurde aus dem  Leader+ Programm von der Europäischen Union (EAGFL - A Fonds),  dem Bund und vom Land Vorarlberg mitfinanziert.

 

Empfang der TeilnehmerInnen und Einteilung in die Interessensgruppen

 

Die Einteilung in die Interessensgruppen erfolgte beim Eintreffen der TeilnehmerInnen. Statt der geplanten vier Gruppen mit je 4-5 TeilnehmerInnen konnten nur drei gebildet werden, da die Gruppe „PolitikerInnen“ nicht zustande kam. Dies hatte mehrere Gründe: Einerseits war das Interesse der lokalen GemeindepolitikerInnen recht gering. Schröcken und Warth waren mit je dem Vizebürgermeister vertreten, Lech sandte trotz frühzeitiger und wiederholter Anfragen keinen politischen Vertreter. Ein für die Gruppe Landwirtschaft wesentlicher Teilnehmer musste kurzfristig absagen. Zwei weitere Personen, die fix zugesagt hatten, sind nicht erschienen (Warth).

Die Gemeindevertreter von Schröcken und Warth sind auf Grund ihrer Zweitfunktionen mit ihrer Zustimmung den Gruppen Museum/Kultur/Wissenschaft  und Tourismus/Wirtschaft zugeordnet worden. Der Vertreter der regionalen Politik konnte auf Grund seiner Zweitfunktion (Alpmeister Körb) in der Gruppe Landwirtschaft teilnehmen. Der Vertreter der Landespolitik nahm entsprechend langfristiger Vorankündigung ab 11.00 Uhr am Workshop im Plenum teil. Der Tourismusdirektor von Lech konnte zum Workshops nur am Ende ab 14:30 Uhr kommen. Insgesamt haben 16 Personen, darunter nur drei Frauen, am Szenario Workshop teilgenommen.

 

TeilnehmerInnen:

 

1. Museum, Kultur und Wissenschaft

  • Inatura Dornbirn                                                       Dr. Georg Friebe
  • Leader+ Wege                                                        DI Walter Vögel
  • Medizinische Universität Innsbruck

Obmann uf m Tannberg Kulturverein                      a.O.Univ.-Prof.Dr. Erich Gnaiger

  • Archiv Lech                                                              Mag. Petra Walser
  • uf m Tannberg Kulturverein                         Vize BM Herbert Schwarzmann

 

 

2. Tourismus/Wirtschaft

  • Tourismusobmann Schröcken                               Heinz Feuerstein
  • Tourismusobmann Warth/Vize BM                       Markus Strolz
  • Wirtschaft Schröcken                                             Gertraud Schneller
  • Wirtschaft Schröcken                                             Georg Schwarzmann
  • Schilifte Schröcken/Warth                                      Siegi Hollaus

 

 

3. Landwirtschaft

  • Landwirt/Obmannstellvertreter Verein                  Edwin Schwarzmann
  • Landwirt/ Warth                                                       Johann Strolz
  • Regio Bregenzerwald                                             LAbg. BM Josef Moosbrugger
  • Bauernbund/Landesbäuerinnenobfrau                 Andrea Schwarzmann

 

  • Landesrat                                                                 LR Ing. Erich Schwärzler
  • Tourismusdirektor Lech                                         Gerhard Walter (nachmittags)
  • Journalist VN                                                           Peter Strauss

Begrüßung und Einleitung

 

Begrüßung der Anwesenden und kurze Vorstellung des Leader + Projektes „Wege zum Alpmuseum uf m Tannberg,  gefolgt von einer Einführung in den Szenario Workshop und der Vorstellung des Tagesplans.

 

Statements zum Thema Alpmuseum

Die Einstimmung in die Thematik des Workshops erfolgte über spontane, persönliche Statements der einzelnen TeilnehmerInnen auf die Frage, was für eine Bedeutung, was für einen Stellenwert das Alpmuseum für sie hat.

 

Einzelstatements:

* Erhaltung alter Bausubstanz

* sehr interessant für Leute

* Zusammenarbeit der drei Gemeinden „Alpmuseum“

* Erhaltung des Alten

* viel

* Erhaltung der Wirtschafts- und Brauchtumskultur

*  Weg zur Eröffnung der Geisteshaltung von Wissenschaftlern

*  Weitertransport des Alten zum Neuen

*  Schnittstelle Mensch - Natur

*  Teil von Heimat

* Blick in die Vergangenheit - Zukunft

* Bereicherung des touristischen Angebotes

*  Mitsprache

* Erhaltung des Alten

 

Generell wird die Wertschätzung für das Alpmuseum zum Ausdruck gebracht. Das Alpmuseum steht für alte, in Ehren gehaltene Werte, die für die Zukunft von Bedeutung sind. Es wird als Teil der Heimat gesehen, der zudem das touristische Angebot bereichert und als Schnittstelle einer Zusammenarbeit der drei Gemeinden fungiert.

 

Teil I: Phase der Szenarioentwicklung

 

In der Phase der Szenarioentwicklung konzipierte jeder der drei Interessensgruppen ihr eigenes positives Zukunftsszenario in Bezug auf die Leitfrage des Workshops:

„Wie stellen wir uns das Alpmuseum uf m Tannberg und seine Aktivitäten im Jahr 2015 vor?“

Diese entwickelten Szenario spiegeln ihre Interessen und Vorstellungen einer wünschenswerten Zukunft wieder. Die entwickelten Szenarien waren teilweise sehr utopisch. Die TeilnehmerInnen wurden dahingehend instruiert, dass in ihrer Vorstellung alles möglich ist, ohne Rücksicht auf gegenwärtig vorhandene Rahmenbedingungen und Ressourcen. Diese drei entwickelten Szenarien  der Interessensgruppen wurden im Rahmen einer Plenumsdiskussion verglichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede wurden herausgefiltert und Themen für die Weiterarbeit in den gemischten Gruppen (siehe Teil II, Phase der Aktionsplanung) entwickelt.

 

1. Szenario der Interessensgruppe Museum / Kultur / Wissenschaft

 

Die TeilnehmerInnen der Interessensgruppe Museum / Kultur / Wissenschaft bei der Entwicklung des Szenarios im Garten des Hotels Mohnenfluh in Schröcken.

(v. links im Uhrzeigersinn: DI Walter Vögel, Mag. Petra Walser, Vize BM Herbert Schwarzmann, Dr. Georg Friebe, a.O.Univ.-Prof. Dr. Erich Gnaiger)

 

Die Interessengruppe Museum / Kultur / Wissenschaft erarbeitet eine sehr umfangreiche Vision, wie sich aus ihrer Sicht ein erfolgreiches Alpmuseum uf m Tannberg im Jahre 2015 präsentieren könnte. Die Präsentation der Ergebnisse wurde von DI Walter Vögel übernommen.

 

Poster 1: Utopie 2015

 

 

  • Alpsommer uf m Tannberg

  • Es werden Events, Symposien und Aktionstage durchgeführt

  • Es gibt Knalleffekte, aber ohne riesigen Trubel

  • Das Alpmuseum ist lebendig

       - Es wird betrieben (aktiv)

       - Es ist interessant/wichtig für die einheimischen und Gäste

  • Das Alpmuseum „greift“ rundum

  • Wert heißt auch – möglichst wenig Verkehr

  • Das Alpmuseum schließt niemanden aus

      - Behinderte

      - Familien

      - Jugendliche / Kinder

  • Den Weg zum Alpmuseum inszenieren

 

 

Poster 2: Utopie 2015

 

 

  • Es gibt einen Shuttle Dienst zum Museum, z.B. mit Pferden

  • Technische Erschließungen möglichst vermeiden, sonst angemessen

  • Alpmuseum ist weltweit präsent

-         Stand der Technik 2015

-         Keine Scheu vor Technik

-         Im Gegenteil, Alpmuseum ist Vorreiter

  • Alpmuseum ist Forum/Plattform für die Zusammenarbeit Warth – Schröcken – Lech

  • Alpmuseum „ist die Region“ nicht nur das Gebäude

 

 

Poster 3: Faktoren / Aktivitäten

 

Im Folgenden werden Faktoren und Aktivitäten ausgeführt, die zur Umsetzung der Utopie eine Rolle spielen.

 

 

  • Aufbau Wissenspool

        -    praktisch / handwerklich / „Älplerisches“<o:p> </o:p>

  • Technologie     -  Anbindung

                           -  überhaupt

  • Team von Mitarbeitern

  • Bewusstsein für gemeinsame Interessen/ Gemeinsamkeiten   - Zusammenarbeit (W- S- L) ( Anm. Warth – Schröcken – Lech)

  • Mehr Bewusstsein /Sensibilität im Nahbereich entwickeln  (in / von Nah´ und Fern)

 

 

2. Szenario der Interessensgruppe Landwirtschaft

 

LAbg. BM Josef Moosbrugger präsentiert die Ergebnisse der Interessensgruppe Landwirtschaft

 

 

Poster: Die Interessensgruppe Landwirtschaft erarbeitet ein negatives Szenario und ein positives Szenario.

 

 

 

Szenario 2015  (1: negativ)

  • Das Alpmuseum ist eingewachsen in Brennesseln und Unkraut

  • In der Hütte sind Staub und Spinnweben und sie ist verwahrlost.

  • Kein Interesse in der Bevölkerung am Hochtannberg

Szenario 2015 (2: positiv)

  • Alpmuseum mit positiver Ausstrahlung

  • Zusammenarbeit, Zusammenhalt der drei Gemeinden (Bewusstseinsbild...)

  • Angebot für Museumsbesuche ... Seminare mit Niveau

  • Professionelle Museumsorganisation

 

 

3. Szenario der Interessensgruppe Tourismus / Wirtschaft

 

Die TeilnehmerInnen der Interessensgruppe Tourismus / Wirtschaft bei der Entwicklung des Szenarios 2015.

(v. links im Uhrzeigersinn: Siegi Hollaus, Vize BM Markus Strolz, Heinz Feuerstein, Georg Schwarzmann und Gertraud Schneller)

 

Markus Strolz präsentiert die Ergebnisse der Interessengruppe Tourismus /Wirtschaft

 

Poster: Szenario 2015

 

 

  • Fahrradständer!

  • Moderne, bequeme Aufstiegshilfe aus allen 3 Gemeinden

  • Erschließung aller „Kultstätten“ (Bühel, Noboda, Walserhus Warth, Wang...)

  • 1 Gemeindeverwaltung

  • Moderner Glaspalast mit funktionierendem Alpbetrieb (Gastronomie, Seminare, Veranstaltungen)

  • An einem Strick ziehen

  • Kultur ist Teil einer funktionierenden Infrastruktur

 

 

 

Was war neu, überraschend an den verschieden Szenarien für die anderen TeilnehmerInnen?

 

Andrea Schwarzmann: 3 Monate Alp sind etwas besonderes, als solches herausgestrichen, warum ein Glaspalast?

 

Gertraud Schneller: Glaspalast für den Gast, der nur im Winter da ist (Glaskuppel über der Hütte)

 

Heinz Feuerstein: Finanzierung des Alpmuseums, in der Glaskuppel auch eine Wirtschaft, soll sich selbst finanzieren

 

Neu:

Erich Gnaiger:  Ängste, dass eine kulturelle Initiative touristische Schwierigkeiten bereiten kann, überraschend, dass da noch Ängste sind, dass kulturelle Dinge Entwicklungen behindern.

 

Markus Strolz: Viele glauben, dass sie in ihrer Entwicklung gehemmt werden. Es ist dies seine Erfahrung aus 20 Jahren Gemeindearbeit.

 

Gabriela Schroffenegger: Wichtig ist es, den Kontrast zu haben. Was passiert, wenn nichts passiert. Interessant den Kontrast zu sehen und darüber zu reflektieren.

 

 

Gemeinsamkeiten der Szenarien

In einem nächsten Schritt wurden die 3 Szenarien im Rahmen einer Plenumsdiskussion verglichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgefiltert und Themen für die Weiterarbeit in den gemischten Gruppen entwickelt.

 

  1. Gegenseitige Zusammenarbeit der Gemeinden stiftet Identität und Umgangskultur. Wichtig ist das Einbeziehen der Bürgermeister – Alpmuseum ist Chefsache.
  2. Alpmuseum ist die Region.
  3. Alpmuseum ist lebendige, lebbare Alpkultur. Es braucht ein Bespielungskonzept für das Angebot.

 

Petra Walser: Das Alpmuseum braucht einklares Konzept, eine klare Administration – damit es Chefsache ist. Alpmuseum muss sich nicht selbst finanzieren. Kann sich auch selbst genügen.

Erich Gnaiger: Ein klares Konzept ist im Leitbild des uf m Tannberg Kulturvereins allgemein zugänglich, auch in der Homepage: Leitbild.

 

  4. Professionelle Kulturorganisation

  5. Sicherung der Finanzierung

 

Einschub: Forderung nach Fahrradständer bei der Alp (Markus Strolz)

Problem, dass Fahrradfahrer vom Rad geholt werden usw.

LR Erich Schwärzler:  Dies muss in der Region gelöst werden. Haftungsfrage beim Land geklärt. Diskussion muss sein. Es gibt Beispiele, wie dies gelöst wird. Ein Handel, der einen Gegenhandel bedingt. Vorstellbar ist ein Pilotprojekt für 2-3 Jahre, dann wird bewertet, was es gebracht hat (was war gut, was war schlecht). Wo sind die Befürchtungen? Es muss Grenzen in Bergregionen geben. Es gilt einen Weg zur Lösung zu finden. Personifizierte Verantwortung.

 

Anmerkung: Interessant ist, dass dem Thema Fahrradständer, Behinderung von Fahrradfahrern bei der Alp, welches nicht im Zentrum des Szenarioworkshops  steht, sehr viel Diskussionszeit eingeräumt wird. Es muss sich hierbei um ein Thema von regionalpolitischer Brisanz halten. Dafür sprechen die  Emotionswogen, die es auslöste. Überraschend ist, dass das Thema Alpmuseum vielfach als Aufhänger für regionalpolitische Probleme herhalten musste.

 

  6. Bewusstseinsbildung/Sensibilisierung  - Stichwort „Fahrradständer“ und Verborgenes.

  7. Lebendiges Wissen

 

 

Teil II: Phase der Aktionsplanung

 

Im zweiten Teil des Szenario Workshops, in der Phase der Aktionsplanung, wurden die  TeilnehmerInnen in Gruppen unterteilt, sodass in jeder Gruppe VertreterInnen aller Interessengruppen zusammentrafen. Diese gemischten Gruppen bearbeiteten in der Folge die zuvor im Plenum ausgewählten Themen. Die Themen ergaben sich aus den Gemeinsamkeiten der Szenarien. Wobei in diesem Szenario Workshop 7 gemeinsame Themen für die Weiterarbeit identifiziert wurden. Da nicht alle Themen bearbeitet werden konnten, wurden ähnliche Themen zusammengelegt sowie anhand eines Punktesystems eine Auswahl getroffen. Jede/r Teilnehmer/in erhielt einen Farbpunkt, den sie/er dem  bevorzugten Thema für die Weiterarbeit in den gemischten Gruppen zuordnen konnten.

 

Für die thematische Arbeit in den gemischten Gruppen wurden für den Nachmittag folgende Themen ausgewählt:

  • Thema 1 (7 Punkte): Alpmuseum ist die Region / Zusammenarbeit der Gemeinden, Alpmuseum ist Chefsache
  • Thema 2 (2 Punkte): Bespielungskonzepte
  • Thema 3 (2 Punkte) - wurde nicht bearbeitet: Professionelle Kulturorganisation

Jede Gruppe hatte eine halbe Stunde, um das von ihr ausgewählte Thema anhand eines vorgegebenen Raster zu diskutieren. Die Diskussionsergebnisse wurden schriftlich festgehalten und vom jeweiligen Gruppensprecher im Plenum vorgestellt.

 

 

Thema 1: Alpmuseum ist die Region / Zusammenarbeit der Gemeinden, Alpmuseum ist Chefsache

 

Die TeilnehmerInnen der Themengruppe 1 beim Ausarbeiten ihrer Vorschläge.

(v. links im Uhrzeigersinn: Mag. Petra Walser, Vize BM Herbert Salzmann, Markus Strolz, Georg Schwarzmann, Sigi Hollaus, Gertraud Schneller)

 

Poster: Themengruppe 1

 

 

 

Ist – (Zustand)

  • Vereinsstruktur unklar (Gemeinde)
  • Zusammenarbeit fehlt (Verein)
  • Vereinsziele werden nicht kommuniziert (ist nicht gleich Statuten)
  • Keine Verankerung in der Bevölkerung (zu wenig bodenständig)

Soll – (Zustand)

  • Super Struktur
  • Gemeinsame Vermarktung
  • Gemeinsamer Name Einzelobjekte/Aktivitäten
  • Klare Ziele

 

 

 

 

Aktivitäten:
  • Aussprache: (in Form einer Sitzung)
  • Teilnehmer:  - 3 Bürgermeister                         - Kulturreferenten                         - Vorstand 

Hindernisse:

  • Angst „Loszulassen“
  • Personenbezogen

 

Zusammenfassung und Strukturierung der Diskussion durch die Moderatorin

 

 

Ist – (Zustand)

Soll – (Zustand)

  • Ist bekannt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Zusammenarbeit fehlt
  • Welche Gebäude sollte man verbinden?
  • Es gibt in Region 4 Gebäude: 3 in Lech,  1 in Schröcken, Gebäude sind öffentlich zugänglich.

 

  • Das Alpmuseum ist nicht die Region. Damit kann man sich nicht identifizieren.

 

  • Leader+ Projekt schafft Barrieren - Ängste, Konkurrenz

  • Was soll es für uns Wert sein, welchen Wert hat es, die Geschichte sichtbar zu machen.
  • Innensicht: Was ist es uns wert
  • Außensicht: Wie kann ich es für den Tourismus nutzen.

 

  • Zusammenarbeit, die vier Gebäude zu vernetzen.
  • Als zweiten Schritt das Netzwerk ausbauen und eventuell neue Gebäude dazu zu nehmen (mit wem?, wer?, welche ?)

 

  • Gemeinsamer Name für gemeinsamen Auftritt, alle 3 Gemeinden scheinen auf. – gemeinsamer Vorteil.

 

  • Zusammenarbeit ist essentiell. Trägerverein?
  • muss Chefsache sein.

 

 

Stichworte zu Kommentaren, Erklärungen und Diskussionen im Plenum:

Alpmuseum ist die Region – „da kann der Bürgermeister von Lech nicht mit.“

Konkurrenz: Nach außen hin konkurrenzieren sich 2 Konzepte.

Chefsache:

Alpmuseum ist zu wenig. Ein großes Ganzes ist gefragt. Alpmuseum ist zu klein.

Trägerverein für Kultur?

Können wir uns 2 leisten?

Zu wissenschaftlich?

Was passiert, wenn Erich aufhört?

 

Thema 2: Bespielungskonzepte

 

Die TeilnehmerInnen der Themengruppe 2 beim Diskutieren.

(v. linke im Uhrzeigersinn: a.O.Univ.-Prof. Dr. Erich Gnaiger, Landesbäuerinnen-obfrau Andrea Schwarzmann, Dr. Georg Friebe)

 

Poster: Themengruppe 2

 

 

Ist – (Zustand)

• Erfolg hängt an wenigen Personen (1 Schlüsselperson)

• zu wenig ideelle Unterstützung aus der Gemeinde

• Rückhalt in der Bevölkerung zunehmend

• nur Führungen durchs Gebäude

• geführte Wanderungen

Soll – (Zustand)

• Bewusstseinsbildung – Gewinn für alle!!

• Populärwissenschaftliche Exkursionen

• Vernetzung mit anderen Kulturstätten

• Absicherung für Ausfallsituationen

• Vernetzung Mensch – Natur

• Aktionstage

 

Aktivitäten

  • inatura "Tag der Artenvielfalt"
  • Alpenwerken und "Alpenkost"

 

 

 

Stichworte zu Kommentaren, Erklärungen und Diskussionen im Plenum:

Hindernisse: Revierverhalten

Aktivitäten: Diskussion um die Glasglocke , um das Alpmuseum zu bewahren. Man muss damit sehr sensitiv umgehen, die Glasglocke würde sich widersprechen.

Diskussion: Erich erwähnt das Schindeldach, welches ein Knalleffekt ist.

Traudel erwidert darauf hin, dass sie dies anders sieht.

Wie ist das alles vereinbar?

 

 

Masterplan

 

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde ein Masterplan aufgestellt, der die Ergebnisse des Workshops auf den Punkt bringt und nächste Schritte und Verantwortlichkeiten festlegt:

Der Masterplan legt klar  wer, was, wann unternehmen wird, um die gemeinsamen, angestrebten Ziele zu verwirklichen.

 

Auf dem Flipchart wurden von der Moderatorin folgende Stichworte zusammengefasst:

 

 

Wer

Was

wann

Tag der Artenvielfalt

<o:p></o:p>

Inatura

Ausstellung „Wegstücke“

Petra/Markus/Sigi

„Aussprache/Info an Bürgermeister

 

Es wird erwartet, dass die Ergebnisse diese Aussprachen an den Verein kommuniziert werden.

 

 

Feedbackrunde

 

Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer macht ein Schlussstatement, wie es ihr/ihm gefallen hat, was es ihr/ihm gebracht hat was ihr/ihm wichtig war. Es handelt sich um die persönlichen Eindrücke der TeilnehmerInnen.

 

Siegi Hollaus: Offen und ehrlich geredet. Schade, dass die Verantwortlichen nicht da waren.

Georg Schwarzmann: Zusammenarbeit der 3 Gemeinden, Aussprache ist wichtig – Ziel.

Markus Strolz: Kulturelles Dach, Marke, Kulturelle Dachmarke, nicht an einem Objekt aufhängen.

Georg Friebe: Erstaunt, dass es Probleme gibt. Abgrenzungsprobleme. Heute ist ein wichtiger Tag zur Lösung der Probleme.

Erich Gnaiger: Die Zusammenarbeit ist im Vordergrund sehr positiv, wenn es konkret wird, dann kommen Unwegbarkeiten zutage. Das Ziel des Szenarioworkshops ist sehr gut getroffen. Der Weg ist das Ziel. Im Vordergrund steht das Weitergehen des Weges. Die Wissenschaft ist nur ein ganz kleiner Teil. Das kann ich einbringen. Ich kann meine persönliche Begeisterung einbringen.

Andrea Schwarzmann: Ich war fasziniert die Alp zu sehen, sehenswert, begeistert.

Gerhard Walter: Für mich ein Anstoß sich da hinein zu denken. Kann mit dem Thema was anfangen. Gemeinsam mit Petra einarbeiten.

Petra Walser: Teil von Heimat. Aussprache soll kommen. Habe 1000 Ideen, die ich umsetzen möchte.

Walter Vögel: Für mich ist es wichtig zu sehn, dass der Förderwerber lebt, die formale Sicht, dass die Inhalte gut über die Bühne gebracht werden. Der Szenario Workshop war das Medium, dass es funktioniert, dass es funktionieren kann.

Traudel Schneller: Die Zusammenarbeit kommt zum Funktionieren. Unter einem gemeinsamen Namen das Alpmuseum betreiben.

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